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Kinder und Opern


  Die Fledermaus von Johann Strauß, 10. August 2013, Schlosstheater Schönbrunn Wien
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Im August 2013 findet die im Sommer 2012 erfolgreich begonnene Kooperation des Instituts für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellende Kunst mit der Wiener Veranstaltungsagentur Image eine würdige Fortsetzung. Neben Mozarts „Le Nozze di Figaro“ wird ein junges Ensemble engagierter, vorwiegend österreichischer Sängerinnen und Sänger zusammen mit den Solisten des Schloss Schönbrunn Orchesters unter der musikalischen Leitung von Guido Mancusi im Schlosstheater Schönbrunn auch „Die Fledermaus“ von Johann Strauss weitgehend ohne Kultursubventionen gemeinsam auf die Bühne bringen.

Die Mitwirkenden erarbeiten ihre Partien im Rahmen des Studiums am Institut für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ziel der Kooperation ist es, durch eine Bespielung des Schlosstheaters in der vorlesungsfreien Zeit, mehr Auftrittsmöglichkeiten für Studierende des Instituts für Gesang und Musiktheater zu schaffen. Im Sinne einer nachhaltigen Ausbildung wird dadurch ein aktiver Gegenimpuls zur wachsenden Menge an Opernstudios und an freien Opernensembles gesetzt. Durch diesen Impuls soll zukünftig das Gesangsstudium am Institut noch attraktiver gestaltet werden. Die verantwortlichen Entscheidungsträger wollen zudem mit diesem Projekt den Standort Schlosstheater Schönbrunn – Wiens ältestes bespielbares Rokokotheater – verstärkt in der Öffentlichkeit präsentieren. Für das Projekt konnte der aus der Volksoper Wien bekannte Dirigent Guido Mancusi als musikalischer Leiter ebenso begeistert werden, wie die erfahrenen Regisseure Beverly Blankenship (Fledermaus) und Michael Temme (Figaro) sowie der renommierte Bühnebildner Erich Uiberlacker und die Kostümausstatterin Gertrude Rindler-Schantl (beide Fledermaus) wie auch der bestens bekannte Bühnenausstatter Friedrich Despalmes (Figaro) Die Fassungen für Kammeroper werden von Solistinnen und Solisten des Schloss Schönbrunn Orchester umgesetzt. Erstmalig werden das Ensemble und die Solisten dieses Jahr von einer Bühnengröße der besonderen Art unterstützt: der ehemalige Sängerknabe Peter Rapp schlüpft in die Rolle des Frosch in der Fledermaus.

Alle Verantwortlichen haben sich dem Motto „Wir fordern und fördern junge Künstlerinnen und Künstler“ verschrieben und wollen mit ihrer Erfahrung und ihrem jahrelangem Know How im Bereich des Musiktheaters, jungen talentierten Künstlerinnen und Künstler einen möglichst praxisbezogen Einblick in die Welt der Oper eröffnen. Das Motto „Wir fordern und fördern junge KünstlerInnen“ soll einerseits den steigenden Bedarf der Theater- und Kulturbetriebe nach jungen, umfassend ausgebildeten Sängerinnen und Sänger widerspiegeln und andererseits einen leistungsorientierten Impuls in der praxisbezogenen Ausbildung setzen. Renommierte Pädagoginnen und Pädagogen des Instituts für Gesang und Musiktheater garantieren eine qualitativ hochwertige begleitende Betreuung der jungen Sängerinnen und Sänger. Dadurch erhalten die Mitwirkenden schon während des Studiums die Möglichkeit relevante Fachpartien in einem praxisorientierten Umfeld, unter der Begleitung erfahrener Künstlerinnen und Künstler umsetzen zu können. Mit der Erweiterung dieses Projekts soll im Rahmen der Kooperation einer Ausbildungsstätte mit einem privaten Veranstalter eine neue Art der Förderung des Sängernachwuchses am heimischen Kultursektor initiiert und institutionalisiert werden.

Inhaltsangabe

Erster Akt
Gabriel von Eisenstein muss eine Arreststrafe wegen Beleidigung einer Amtsperson antreten. Da befolgt er gerne den Rat seines Freundes Dr. Falke, sich in der Nacht noch beim Prinzen Orlofsky zu amüsieren. In Wirklichkeit hat Dr. Falke vor, sich für einen früheren Streich Eisensteins zu revanchieren (die Operette hat den vollen Namen "Die Rache einer Fledermaus"). Rosalinde lässt ihren Gemahl gern ziehen, als der vermeintlich ins Gefängnis aufbricht. Auch dem Kammermädchen Adele, das vorgibt, eine kranke Tante besuchen zu wollen, gibt sie frei.
Als alle weg sind, kommt Alfred, um sich mit Rosalinde zu vergnügen. Leider wird das Techtelmechtel vom Gefängnisdirektor Frank gestört, der Eisenstein abholen will: Da bleibt Alfred aus Rücksicht auf Rosalinde nichts übrig, als deren Gemahl zu spielen und sich ins Gefängnis abführen zu lassen.

Zweiter Akt
Im Gartensalon bei dem jungen Prinzen Orlofsky verspricht Dr. Falke dem Prinzen, dass er heute noch viel zu lachen haben werde. Eisenstein tritt als "Marquis Renard" bei ihm auf, Adele wird als die junge Künstlerin Olga vorgestellt. Eisensteins Verdacht, sie sei sein Stubenmädel, weist sie zurück. Gefängnisdirektor Frank wird als "Chevalier Chagrin" in die Gesellschaft eingeführt, und selbst die als ungarische Gräfin verkleidete Rosalinde erscheint - Dr. Falke hat sie kommen lassen mit dem Hinweis, ihr Ehemann sei dort. Es gelingt ihr, dem von ihr faszinierten Eisenstein (der sie nicht erkennt) seine Taschenuhr zu entwenden, die sie benötigt, um ihrem Gemahl (den sie natürlich erkannt hat) später seine Untreue zu beweisen.
Vom Champagner angeheitert, erzählt Eisenstein vor allen Gästen, wie er einst Dr. Falke blamierte, als er ihn in seinem Fledermauskostüm (sie waren auf einem Maskenball) dem Spott der Marktfrauen und Gassenbuben aussetzte.

Dritter Akt
In der Morgenfrühe will der schwer bezechte Frank seinen Dienst als Gefängnisdirektor antreten. Der noch schwerer betrunkene Zellenschließer Frosch soll berichten, was inzwischen vorgefallen ist, und nutzt diesen Bericht zu einer mehr oder minder improvisierten Persiflage aktueller örtlicher Ereignisse. Da zeigt sich, dass Adele (mit ihrer Schwester Ida) Frank gefolgt ist. Adele gibt zu, wer sie wirklich ist, und bittet den vermeintlichen Chevalier, sie für die Bühne ausbilden zu lassen. Jetzt erscheint auch Eisenstein, der seine Strafe antreten will und nun von Frosch erfährt, dass er, Eisenstein, doch schon gestern eingeliefert worden sei. Es stellt sich aber heraus, dass sein Doppelgänger kein anderer ist als Alfred; und als auch noch Rosalinde auftaucht, durchschaut Eisenstein das Verhältnis zwischen Alfred und seiner Frau, wird jedoch kleinlaut, als Rosalinde ihm die Uhr vorweist, die sie ihm in Gestalt der "ungarischen Gräfin" bei Orlofskys Fest abgenommen hat.
Schließlich trifft die ganze Festgesellschaft mit Prinz Orlofsky und Dr. Falke ein. Jetzt wird klar: Die gesamte Inszenierung war die gelungene "Rache der Fledermaus" Falke. Der köstlich amüsierte Prinz verspricht Adele, sie als Mäzen zu fördern.

Video aus der Fledermaus


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