Home
Informationen
Termine/Reisen
Bilder
Kinder und Opern

Ansprache von Frau Heidi Haenisch, Rektorin der GS Jenaer Straße, bei der Abreise der 1. Gruppe am 4. 8. 2004 nach Verona
.
 
> Ansprache von
   Rektorin Heidi Haenisch
> Abfahrt München
> Ankunft San Zeno
> Verona Empfang Rathaus
> Einlass Arena und in der Arena
> Konzert Placido Domingo
> Abreise San Zeno
> Kinderberichte
Termine 2008 Termine 2009 Termine 2007 Termine 2004 Termine 2005 Termine 2006 Termine 2010 Termine 2011
Liebe Eltern,
sehr geehrte Frau Stachowitz,
sehr geehrte Damen und Herren von der Presse,
liebe Kolleginnen,

ich möchte Sie heute sehr herzlich zum Auftakt unserer großen Unternehmung begrüßen. Mit Spannung haben wir alle den großen Tag erwartet - und jetzt ist er da! Gleich geht es los, die Kinder sind schon sehr aufgeregt und wir nicht minder. Es ist ja kein normaler Schulausflug, den wir vorhaben, zu weit ist unsere Reise, zu groß das Erlebnis, das uns bevorsteht: ein Konzert mit Placido Domingo in der Arena in Verona.

Das ist auch für unsere Schüler, die durch das Elternhaus und durch den Musikunterricht, der an unserer Schule angeboten wird, schon Zugang auch zu klassischer Musik haben, ein ganz besonderes Ereignis, an das vor wenigen Wochen noch niemand zu denken gewagt hätte, wenn, ja wenn uns nicht ein Musikliebhaber und Kinder-"Narr", darf ich das so sagen?, Herr Rainer Klose, dazu eingeladen hätte. Ihn möchte ich nun ganz besonders herzlich begrüßen, denn ohne seine grandiose Idee stünden wir jetzt nicht hier.

Zu ihm gab es die am häufigsten an mich gerichtete Frage: Wer tut denn so was? Warum? Darauf brauche ich Ihnen heute keine Antwort zu geben, er wird es ihnen gleich selbst sagen.

Nur einige wenige Gedanken möchte ich zu unserem Vorhaben äußern: Als Lehrerin, als Schulleiterin ist mir der Zugang der Schüler zur Kunst, zur bildenden Kunst, zur Musik sehr wichtig, und zwar da, wo Kunst und Ästhetik gemeinsam auf den Menschen wirken, wo sie ihn berühren und sein Herz öffnen dem Guten und dem Schönen. Nicht umsonst haben Schillers "Ästhetische Briefe" noch heute Bedeutung in der Erziehungswissenschaft. Es gehört zu unserem Erziehungsauftrag, Kinder mit Kunst in Berührung zu bringen, denn nur da, wo Nähe zu Kunst geboten wird, kann Liebe zur Kunst entstehen. Leider fehlen uns meist die Mittel, Kindern direkte Begegnung mit der großen Kunst zu bieten, da sind wir auf Mäzene wie Herrn Klose angewiesen, der Kinder durch einen Konzertbesuch einer der berühmtesten und eindruckvollsten Bühnen der Welt, für Kunst, in diesem Fall die klassische Musik, begeistern möchte. Das ist eine Absicht, die durch eine Reise wie die unsere sicher in die Tat umgesetzt werden kann. Mit seinem Einsatz gibt er ein wahrhaft gutes Beispiel, das vielleicht Schule macht, wünschen würde ich es mir jedenfalls.

Dazu gehört auch eine gewisse Öffentlichkeit, deshalb möchte ich mich bei den Damen und Herren von der Presse und des Fernsehens für ihr Kommen und ihre Berichterstattung sehr herzlich bedanken, ebenso wie bei Frau Stachowitz, Münchner Stadträtin, die für Schule und Erziehung zuständig ist, und die das Interesse der Stadt und des Oberbürgermeisters an unserer Aktion dokumentiert. Ihnen, liebe Frau Stachowitz, gebe ich gleich das Wort.

Lieber Herr Klose, lieber Rainer, vielen Dank für diese beiden Tage und das große Musikfest, das dazwischen liegt.



Copyright © 2004 Teletour Online
italiano Presse Kontakt