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  Salzburger Festspiele, 18. August 2005, Oper "Così fan tutte" - Pressemitteilung zu der Reise
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"Cosí fan tutte" - große Oper für 30 Münchner Grundschüler, die mit "Kinder und Opern" zu den Salzburger Festspielen fahren

Mit großen Augen verfolgen 30 Kinder aus München im Alter von zehn bis zwölf Jahren, wie das elegant gekleidete Salzburger Festspielpublikum aus großen Limousinen aussteigt und in das Große Festspielhaus zur Vorstellung von Wolfgang Amadeus Mozarts "Cosí fan tutte" strömt. "So viele reiche Leute und wir mitten darunter, einfach Kinder aus München", flüstert Isabella ehrfürchtig angesichts des ungewohnten Bildes. 30 Schüler der Grundschulen an der Jenaer Straße, der Hanselmannstraße und der Schäferwiese sind am 18. August Gäste der Salzburger Festspiele, der Stadt Salzburg und der Initiative "Kinder und Opern", die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülern die klassische Musik und vor allem Opern näher zu bringen und insbesondere den Zugang zu besonders hochwertigen Inszenierungen zu ermöglichen.

Damit die Schüler nicht nur die Aufführung, sondern auch die Spielstätte kennen lernen, beginnt das Programm in Salzburg für die kleinen Gäste mit einem Stadtrundgang, der natürlich vor allem im Zeichen Mozarts steht. Über den berühmtesten Salzburger Bürger wissen die Kinder schon einiges, auch weil sie von ihren Lehrern auf die bevorstehende Mozart-Oper vorbereitet wurden. Was die Stadtführerin Martina ihnen im sonnigen Garten des Schlosses Mirabell sitzend über das Leben und das Reisen vor 250 Jahren erzählt, fasziniert die Kinder.

Doch noch beeindruckender ist der anschließende Rundgang durch die Festspielhäuser. Ein Blick in den Rohbau des neuen Teiles, in dem 2006 zum 250. Geburtsjahr Mozarts alle seine Opern aufgeführt werden sollen, dann lotst sie Herr Kürzl, der Chef der Liegenschaften der Festspielhäuser, ins große Festspielhaus. Der Aufbau der Bühne für den heutigen Abend ist in vollem Gange. An die achtzig Bühnenarbeiter sind mit den Vorbereitungen beschäftigt, stecken eine schräge, verchromte Holzplattform zusammen, auf der später die Sänger stehen werden. Unter den staunenden Augen der Schüler beginnt die Bühne sehr schnell Gestalt anzunehmen. Herr Kürzl erklärt den interessiert Lauschenden Bühnenberufe und schmunzelt, als Jennifer besorgt fragt, ob die Sänger denn nicht von der glatten schrägen Bühne rutschen und David sich erkundigt, ob in der verglasten Loge hinten im Zuschauerraum der DJ sitze. Geduldig gibt er Auskunft auf ihre Fragen. Schließlich dürfen alle noch einen Blick hinter die Bühne werfen, wo gerade aus großer Höhe die Kulisse für die Aufführung heruntergelassen wird.

Doch bevor das Abenteuer Oper richtig losgeht, wartet noch eine große Ehre auf die Schüler. Die Protokollchefin Frau Lindner und Dr. Huber, der Vizebürgermeister von Salzburg, empfangen die Gruppe im wunderschönen Marmorsaal des Schlosses Mirabell, dem Salzburger Rathaus, mit feierlichen Begrüßungsworten und einem Büfett. Saft, belegte Baguettes, sogar an Mozartkugeln wurde gedacht.
Nun steigt die Aufregung merklich, der Opernabend rückt näher. "Ich bin ja schon so gespannt auf nachher", wispert Max seinem Nachbarn zu. Schnell noch umgezogen und fein gemacht, dann kann es losgehen. Mozarts leichtfüßiges Ränkespiel um Liebe und Betrug kann beginnen. Anfangs zögerlich, dann immer gebannter lauschen die Kinder den ungewohnten Klängen.
Schon in der Pause diskutieren die Mädchen, welches Kostüm denn nun das schönste war. Nach der Vorstellung auf den Bus wartend sind sich alle einig, dass es eine wunderbare Oper war, als plötzlich noch einmal aufgeregtes Getuschel durch die Kinderreihen geht. Die Sopranistin Tamar Iveri, eben noch als Fiordaligi auf der Bühne von den Kindern bewundert, kommt aus dem Bühnenausgang. Laura macht den Anfang, dann umringen sie alle und bekommen ein Autogramm von der jungen Georgierin, die sich sichtlich über die Begeisterung so jungen Publikums freut. "Keine Frage, in so eine Oper möchte ich gern wieder gehen", erklärt Natalie auf dem Weg zum Bus bestimmt.

Über 250 Schüler konnten 2005 auf 6 Reisen klassische Konzerte und Opern der ersten Kategorie erleben, die sie nicht vergessen werden. Begeleitet wurde auch diese 6. Reise vom Initiator von "Kinder und Opern", dem Medien-Unternehmer Rainer C. Klose. Die nächsten Termine stehen schon fest, auch schon teilweise für 2006.

Weitere Informationen über die Aktivitäten der Initiative "Kinder und Opern" sind im Internet unter www.kinderundopern.de aufgenommen.



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